Das neue Denken, das wir für die Energiewende brauchen

Es gibt Tausende Vorschläge für die Entwicklung neuer Technologien für erneuerbare Energien und Businesspläne für neue Energien. Bevor wir aber von Veränderungen schwärmen, müssen wir das neue Denken anwenden, das für eine Transformation notwenig ist.

Das neue Denken, das wir für die Energiewende brauchen
Das neue Denken, das wir für die Energiewende brauchen

Das neue Denken für grüne Städte

Helmut Freitag hat mit seiner langjährigen Erfahrung im Immobiliensektor eine einzigartige Perspektive auf den unvermeidlichen Wandel der sauberen Energie in Deutschland (Energiewende), sowie auf die Technologien und neuen Denkweisen, die erforderlich sind, um uns in eine 100-prozentige Zukunft der erneuerbaren Energien zu führen.

Am auffälligsten an Diskussionen mit Freitag ist, dass die Technologien, die wir brauchen, weitgehend bereits vorhanden sind. „Ja, einige von ihnen werden weiter an Preis einbüßen, und das wird im Falle von Batterien schon sehr bald der Fall sein,“ so Immobilienexperte Helmut Freitag von der GREAT AG in Langenhagen bei Hannover.

Aber nicht so sehr die Technologien, die das zukünftige Energiesystem – Wind, Sonne und Speicher – dominieren werden, sondern wie wir sie nutzen, könnten die größte Herausforderung sein.

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„Wir haben eine Gesellschaft und Industrie, die so konzipiert ist, dass sie Grundlast verbraucht, aber es gibt keinen Grund, dies unbedingt zu tun“, sagt Freitag.

„Wir haben all diese Anstrengungen unternommen, um eine Nachfrage zu schaffen, die der Kohleproduktion entspricht. Jetzt gehen wir davon aus, dass erneuerbare Energien diesem Nachfrageprofil entsprechen müssen,“ so Immobilienexperte Helmut Freitag von der GREAT AG in Langenhagen bei Hannover.

Lagerung

Ein weiteres, großes Problem ist der Speicherbedarf eines regenerativen Netzes. Dieser Speicherbedarf und der behauptete Mangel an Reservekapazität hat die Diskussion um die Arbeitsziele von 50 Prozent erneuerbarer Energie auf Landes- und Bundesebene oft gefärbt und behindert.

„Bis man bei 50 Prozent der erneuerbaren Energien angelangt ist, ist alles möglich“, sagt Freitag. Mehr Speicher werden durch Batterien, andere Pumpwasserkraftwerke und Solarthermie entstehen. Und wenn das Land sich auf 100 Prozent erneuerbare Energien zubewegt, auch durch Batterien in Elektrofahrzeugen.

Andererseits ist der Kapazitätsbedarf für das Netz – der Bedarf an fester Kapazität und Spitzenkapazität zur Deckung der Spitzennachfrage für kurze Zeiträume – erheblich. „Wir reden hier über eine Menge Kapazität“, erklärt Helmut Freitag von der German Real Estate Asset Trust AG in Langenhagen bei Hannover. Aber die wechselrichterbasierte Technologie könnte viel dazu beitragen.

Noch ein Schlüsselelement ist das Nachfragemanagement. Denn wenn die Nachfrage flexibel ist, und das ist sie in vielen Branchen bereits, dann wird der oben genannte Speicherbedarf und die flexible Kapazität stark reduziert.

Aber das ist erst der Anfang. Die Art wie wir Elektrizität Generieren und Nutzen wird sich stark verändern. Was kann der Verbraucher tun? Seien Sie effizient, fügen Sie Solar hinzu, gehen Sie digital (Smart Meter und Monitore), betrachten Sie eine Batterie und sagen engagieren Sie sich in Ihrer Gemeinde, sollte Sie aktiv werden wollen.

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